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Malteser Speyer

Malteser Grabtuchausstellung fasziniert 13.500 Besucher

Ausstellung in der Domkrypta ging nach Verlängerung an Christi Himmelfahrt zu Ende

18.05.2018
Schwestern des Klosters St. Magdalena Speyer bei einer Führung. (Quelle: Malteser Speyer)
Schwestern des Klosters St. Magdalena Speyer bei einer Führung. (Quelle: Malteser Speyer)
Die Malteser-Ausstellung faszinierte Groß und Klein. (Quelle: Malteser Speyer)
Die Malteser-Ausstellung faszinierte Groß und Klein. (Quelle: Malteser Speyer)

13500 Menschen unterschiedlicher Nationen und Motivation sind in der Malteser-Ausstellung zum Turiner Grabtuch auf Spurensuche gegangen und haben sich mit der Frage „Wer ist der Mann auf dem Tuch?“ auseinandergesetzt. Es waren Familien und Schulgruppen, Touristen aus Russland oder Asien, Ordensschwestern genauso wie Biker-Gruppen – sie alle hat das meistuntersuchte Textil der Weltgeschichte auf seine ganz eigene Art fasziniert und berührt.


Die Ausstellung unter der Schirmherrschaft von Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und mit freundlicher Unterstützung des Domkapitels war zunächst von Mitte März bis Ende April geplant und wurde dann aufgrund des großen Zuspruchs um zehn Tage bis Christi Himmelfahrt verlängert.


"Ich freue mich, dass die Ausstellung in der Krypta so großes Interesse gefunden hat. Auch die vielen Nachfragen in unserer Dom-Info aus Interesse an einer Vertiefung des Gesehenen, zeugen von der Faszination des Schicksals des Mannes auf dem Tuch. Ein tieferes Sehen im Glauben erkennt im Gekreuzigten den auferstandenen Herrn. Dieser Schritt vom Sehen zum Glauben liegt allein bei der Betrachterin, beim Betrachter. Ich wünsche mir, dass viele Menschen angesichts der Ausstellung diesen Schritt vom Sehen zum Glauben getan haben oder ihren Glauben vertiefen konnten“ sagte Weihbischof und Dompropst Otto Georgens.


„Mit der Fasten- und Osterzeit hätte es im Jahr kaum eine bessere Zeit für die Ausstellung „Wer ist der Mann auf dem Tuch?“ in der Krypta unseres Speyerer Domes geben können. Es ist schön, dass die Ausstellung auf ein so reges Interesse gestoßen ist. Beeindruckt haben mich vor allem die Zeugnisse, die die Besucher in dem ausliegenden Büchlein hinterlassen haben. Sie zeugen davon, wie sie das Schicksal des Mannes auf dem Tuch bewegt und zum Teil auch näher an die Person Jesus von Nazareth herangeführt hat“ fügt Schirmherr Bischof Wiesemann hinzu.


Dirk Wachsmann, Diözesangeschäftsführer der Malteser resümiert dankbar: „Nachdem wir die Zusage vom Domkapitel erhalten hatten, die Ausstellung in der Krypta zu präsentieren, waren wir zuversichtlich viele Menschen im Bistum ansprechen zu können. Dass wir letztendlich eine so große Anzahl und Vielfalt von interessierten Besuchern erreichen konnten, war nicht abzusehen und freut uns sehr. Ein großer Dank geht an alle Mithelfer, die sich ehrenamtlich als Aufsicht oder Ausstellungsführer für das Projekt engagiert haben. Ohne sie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“ Über 435 Stunden wurden durch die Malteser seit Anfang März ehrenamtlich im Rahmen der Ausstellung geleistet.


Die Ausstellung zeigte unter anderem eine originalgetreue Kopie des Turiner Grabtuchs sowie einen Korpus, der nach einer 3D-Betrachtung der Tuchabdrücke gefertigt wurde.

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